News vom 08.02.2017

Anlagerisiko Immobilie: Blase oder Betongold?

Anlagerisiko Immobilie: Blase oder Betongold?

Der deutsche Immobilienmarkt boomt. Angesichts der rasanten Preisanstiege besonders in Ballungszentren wie Hamburg stellt sich die Frage „Wie lange noch?“.  Ob eine Immobilienblase droht – darüber gehen die Meinungen der Experten jedoch auseinander.

Die Preise für Wohneigentum in Deutschlands Metropolen und ihrem näheren Umland sind hoch, das Kaufinteresse von Privatanlegern und Investoren ungebrochen, die Zinsen niedrig. Die Konsequenz: Die Preisanstiege im Immobiliensegment sind signifikant. Ob diese jedoch gerechtfertigt sind oder der Beginn einer Immobilienblase, wird unter Experten kontrovers diskutiert. Betrachtet man die Entwicklung des internationalen Immobilienmarktes in den letzten Jahren, wird man feststellen, dass niedrige Zinsen die Blasenbildung fördern, ehe es zum großen Knall kommt. So geschehen im Jahr 2007 in den USA, als Spekulationsblasen im US-Immobiliensektor eine Weltwirtschaftskrise auslösten. Für Eigentümer stellt sich daher die Frage: Ist es sinnvoll eine Immobilie jetzt zu verkaufen? Noch finden sich gerade in den Ballungszentren Käufer, die bereit sind, die hohen Preise zu zahlen – besonders im Fall von Zinshäusern, die beachtliche Mieteinnahmen versprechen. Dennoch: Eine sichere Prognose über die künftige Entwicklung des Immobilienmarktes gibt es nicht. Wer zu lange mit einem Verkauf wartet, muss das Risiko tragen, im Fall einer Blase, Verluste hinzunehmen. Sicher ist: Die Niedrigzinsphase geht ihrem Ende entgegen. was die Immobilienpreise drücken kann – aber nicht muss. Immobilienbesitzer sollten sich in jedem Fall mit dem Risiko fallender Immobilienpreise auseinandersetzen und einen Experten konsultieren, der den aktuellen Wert einer Immobilie anhand von Markt- und Standortanalysen ermittelt. Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt ist auf jeden Fall eine Überlegung wert ─ und vielleicht die beste Möglichkeit von den Entwicklungen der letzten Jahre zu profitieren.

 

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